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Segafredo-Kaffeelexikon

Kaffee-Blog

Herzlich willkommen in unserem Kaffee-Blog – erfahren Sie mehr über die Details des Kaffees.

Wie war der Kaffee im Sozialismus?
Da Kaffee in der DDR unerschwinglich war wurde eine Ersatzmischung eingeführt, die als "Erichs Dröhnung" bekannt wurde.
Staatschef Erich Honecker musste in den 1970er Jahren erleben wie lieb den Menschen ihr Kaffee ist. Da Röstkaffee in der DDR nur zu extrem hohen Preisen zu bekommen war wurde eine Mischung aus Kaffee, Getreide, Erbsen und Zuckerrüben als Ersatzprodukt eingeführt. Diese schmeckte den Menschen überhaupt nicht, weswegen sie den Schmähnamen "Erichs Dröhnung" bekam. Die Menschen beschwerten sich lautstark und um den Frieden im Lande nicht zu gefährden wurde echter Kaffee eingekauft.

Langfristig sollte der Mangel durch das sozialistische Bruderland Vietnam gedeckt werden. So wurde Vietnam zu einem der größte Kaffeeproduzenten, der inzwischen knapp ein Viertel der Weltproduktion schafft.

Erichs Dröhnung muss man heute übrigens nicht mehr fürchten: In Deutschland darf nur als Kaffee bezeichnet werden, was wirklich ausschließlich reinen Kaffee enthält.