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Segafredo-Hintergrund

Kaffee-Rezepte


Cappuccino - die wohl beliebteste Caffè-Spezialität außerhalb Italiens
Ein Getränk wie eine Leinwand. Hier kann man noch selbst zum italienischen Meister werden.

Woher kommt eigentlich der Name Cappuccino?


Der Name Cappuccino leitet sich vom italienischen Wort für „Kapuze“ ab und bezieht sich ursprünglich auf die Farbe der Mönchskutten. Dies führte in der Vergangenheit leider oft zu dem Irrglauben, ein „echter“ Cappuccino wird mit einer spitzen „Kapuze“ aus festem Milchschaum serviert. In originaler (italienischer) Zubereitungsart ist der Milchschaum hingegen beim Eingießen ziemlich flüssig und feinporig – also möglichst ohne Luftbläschen – und weist in etwa die Konsistenz halbgeschlagener Sahne auf.
 

Was ist Latte-Art?


Mit einem cremigen, feinporigen Milchschaum kann ein versierter Barista durch geschickte Bewegungen des Kännchens beim Eingießen des Milchschaums schöne Muster im Cappuccino erzeugen – diese Kunst nennt man Latte-Art. Zu den bekanntesten Formen gehören: Herz, Blatt, Tulpe und Schwan. In der Disziplin der Latte-Art werden zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe durchgeführt, bei welchen sich die besten Baristi der Welt messen.
Beim Aufschäumen sollte die Milch auf maximal 65°C erhitzt werden, damit der Schaum nicht zu fest wird und nicht nach gekochter Milch schmeckt.
Mit Kakaopulver kann die Farbe und das Aroma des Milchschaums intensiviert werden, das Bestreuen mit Kakao ist in Italien jedoch nicht allgemein üblich. Die Muster werden allein durch das Vermischen der Crema mit dem eingegossenen Milchschaum erzeugt, nicht durch Zugabe von Kakao oder Zimt.
 

Welche Kaffeebohnen sind für Cappuccino geeignet?


Für den original italienischen Cappuccino empfiehlt sich als Bohnenmischung traditionellerweise eine klassische Blend aus Arabica- und Robustabohnen, die nach italienischem Rezept schonend und dunkel im Trommelröstverfahren geröstet wurden – zum Beispiel Segafredo Selezione Espresso oder Segafredo Extra Strong.
Mit einem Anteil an hochwertigen Robusta-Bohnen setzt sich deren Würze im Milchmischgetränk geschmacklich besser durch als die tendenziell säurebetonteren Arabica-Mischungen, außerdem erhält man mit einem Robusta-Anteil mehr Crema bei der Extraktion, was für eine kräftigere braune Farbe sorgt. So erkennt man einen perfekt zubereiteten Cappuccino und sorgt für Dolce Vita in den eigenen vier Wänden.
Speziell in Deutschland erfreuen sich jedoch auch 100% Arabica-Mischungen mit ihrer fruchtigen Note großer Beliebtheit. Für die Zubereitung von Cappuccino empfehlen wir Ihnen eine der folgenden Arabica-Mischungen: Selezione Arabica, die samtige aromatische Blend aus süd- und zentralamerikanischen Arabica-Bohnen oder unsere neueste Mischung Segafredo STORIA, welche aus 100% biologisch angebauten Arabica-Bohnen besteht und per QR-Code sogar bis zum Rohkaffeeanbau in Honduras rückverfolgbar ist. Auch Segafredo Extra Mild eignet sich aufgrund seines hohen Arabica-Anteils besonders für Cappuccino und gehört daher zu den bevorzugten Bohnen der professionellen Baristi in den Espressobars und Restaurants.
 

Cappuccino-Rezept: Wie macht man einen richtigen Cappuccino?
Zuhause einen original italienischen Cappuccino zubereiten –
so geht´s:

Zutaten:


Frische Espressobohnen, Milch oder pflanzliche Milchalternativen

Nach italienischer Art benötigt man für einen Cappuccino einen kleinen Espresso, den man in eine Cappuccino-Tasse laufen lässt und mit cremigem Milchschaum aufgießt, bis die Tasse voll ist.
Die haselnussbraune Crema bildet beim Eingießen des Milchschaums einen gleichmäßigen Rand und gibt dem Cappuccino sein charakteristisches Aussehen.
 

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Cappuccino zuhause:


Für einen perfekten Cappuccino bereitet man einen kleinen Espresso (7-9g Kaffeemehl mit 25-40ml Wasser) idealerweise mit einer traditionellen Siebträgermaschine zu. Tipp: Tassen immer vorwärmen!
Dann füllt man ein Milchkännchen zur Hälfte mit 100-150ml kalter Milch beziehungsweise einer pflanzlichen Milchalternative aus Hafer oder Soja (Mandel- und Kokosmilch ist schwierig) und schäumt diese bis max. 65°Grad auf. Dann gießt man die geschäumte Milch zum Espresso und genießt den Cappuccino in vollen Zügen.
Aber auch mit dem Vollautomaten kann man selbst Cappuccino machen – sogar auf Knopfdruck, allerdings schmeckt der naturgemäß aufgrund des geringeren Druckes nicht ganz so gut wie in der Espressobar, dafür braucht man kein spezielles Baristas-Knowhow. Und sogar mit einer Bialetti Mokkakanne, einer French Press oder einer Kapselmaschine ist es möglich, einen Cappuccino zuhause zu zaubern: dazu ca. 40ml Caffè in eine große Tasse laufen lassen und elektrisch oder manuell aufgeschäumte Milch oder pflanzliche Milchalternative dazu – basta.
 

Welche Milch verwendet man für Cappuccino?

Grundsätzlich kann man jede Milch – egal ob Kuhmilch oder pflanzliche Alternativen – aufschäumen. Zum Aufschäumen ist es folglich nicht entscheidend, ob es sich um frische oder H-Milch, fettarme oder Vollmilch, laktosefreie Milch, Soja- oder Hafermilch handelt. Nur mit Mandel- und Kokosmilch funktioniert das Aufschäumen nicht so gut.
Wichtig zu wissen: Entscheidend für das Milchaufschäumen ist nicht der Fettanteil, sondern der Eiweißanteil der Milch. Diesen findet man bei den Nährwertangaben auf der Verpackung.
Je höher der Eiweißanteil in der Milch, desto cremiger wird der Milchschaum nach dem Aufschäumen sein! Daher ist Sojamilch auch viel geeigneter zum Schäumen als Mandelmilch.
Die Milch ist unserer Meinung nach enorm wichtig für den Geschmack des Cappuccinos. Und weil Fett generell ein Geschmacksträger ist, sorgt Milch mit einem höheren Fettanteil dafür, dass die Geschmacksstoffe besser freigegeben werden – der Cappuccino schmeckt viel vollmundiger als ein Cappuccino, der mit fettarmer oder entrahmter Milch zubereitet wurde. Daher empfehlen wir für Cappuccino frische Bio-Vollmilch mit einem Fettanteil von 3,5 %.
 

Warum Italiener nach 12:00 Uhr keinen Cappuccino mehr trinken


In Italien gilt heiße Milch als sättigend, daher genießt man in bella Italia einen Cappuccino oder Latte Macchiato nur morgens – niemals jedoch nach einem opulenten Mittag- oder sogar Abendessen wie hierzulande. Der Cappuccino ist für Italiener ein klassisches Getränk zum Frühstück, ab Mittag wird traditionell nur noch Espresso getrunken.
 

Was ist der Unterschied zwischen Cappuccino und Flat White?


Beim Cappuccino verwendet man einen einfachen Espresso, beim Flat White hingegen einen Doppio, also einen doppelten Espresso. Der Flat White hat folglich einen höheren Koffeingehalt und einen intensiveren Kaffeegeschmack.
 

Was ist der Unterschied zwischen Cappuccino und Latte Macchiato?

Der Cappuccino besteht wie oben erwähnt aus einem Espresso und etwa 120ml aufgeschäumter Milch und wird in einer Tasse serviert. Beim Latte Macchiato (ital.: befleckte Milch) befüllt man ein großes Glas mit aufgeschäumter Milch und gießt dann einen Espresso dazu, damit ist der Milchanteil viel höher als beim Cappuccino.

Segafredo Cappuccino
 
Für jeden Liebhaber des italienischen Caffègenusses, haben wir hier eine große Sammlung an professionellen Caffèrezepten zusammengestellt. Der Genießer kann hier von einem genau richtigem Latte Macchiato bishin zu dem perfekten Eiscaffè für heiße Sommertage, alle Rezepte die Ihn individuell ansprechen heraussuchen und daheim nachmachen. Wer allerdings eher auf etwas Süßes zum Kaffee steht, für den haben wir auch Backrezepte die man gemütlich zu Hause mit der Familie nachbacken kann.