Menü
Segafredo-Hintergrund

Kaffee-Rezepte


Espresso wie in Italien
Ein guter Espresso wird erst durch die perfekte Zubereitung grandios.
In Italien ist die richtige Zubereitung eines echten Espresso die Grundlage jeder Barista-Ausbildung. An Segafredo Espressobars rund um die Welt werden jeden Tag abertausende Espressi zubereitet. Den reichen Erfahrungsschatz unserer Baristi möchten wir hier an Sie weitergeben.

Ein klassischer Espresso wird mit 6 bis 7 Gramm Kaffeemehl zubereitet, natürlich möglichst frisch gemahlen. Unter starkem Druck wird dieses Kaffeemehl dann 25 bis im äußersten Falle 35 Sekunden lang extrahiert, d. h. das heiße Wasser wird unter starkem Druck hindurchgepresst. Nur so erhält man das aromatischste und bekömmlichste Ergebnis.

Im Gegensatz zu anderen Methoden werden hier nicht nur die wasserlöslichen Stoffe, sondern auch die unlöslichen, Öle und sogenannte Kolloide, aufgeschlossen. In diesen winzigen Teilchen sind viele flüchtige Aromastoffe enthalten. Durch den hohen Druck bei der Zubereitung werden sie dann im Wasser verteilt, obwohl sie unlöslich sind. Diese kleinen Teilchen umspielen die feinen Geschmacksknospen und sorgen so für das perfekte Kaffeeerlebnis.

Ein weiterer Vorteil der Espressomethode ist, dass Koffein nur vorsichtig eingesetzt wird. Entgegen der verbreiteten Annahme ist in einer Tasse Espresso normalerweise weniger Koffein enthalten als in einer typischen Tasse Filterkaffee.

Einen wahren Espresso genießt man pur. Etwas Zucker ist erlaubt, da er das Aroma sanft begleitet, und auch Milch darf man heutzutage gerne vorsichtig hinzugeben. Den mühevoll gepflegten Bohnengeschmack zerstört man allerdings, wenn man den Espresso mit Kokos, Zimt, Vanille oder anderen konkurrierenden Aromen mischt.

Daher eignen sich als kleine, süße Beilage vor allem schokoladige Dolci. Weniger gut geeignet sind Gebäcke mit starken Bitterstoffen wie Amaretti.